Profil
DIE KINDERTAGESSTÄTTE ZWERGENBURG
Die Kindertagesstätte Zwergenburg dient vorrangig der ganztägigen Betreuung der Kinder von
berufstätigen Eltern. Dabei werden Kinder von allein erziehenden Müttern oder Vätern bevorzugt
aufgenommen. Mit der Aufnahme besteht für die Mütter und Väter die Verpflichtung, eine Ausbildung
zu beginnen bzw. zu beenden oder erwerbstätig zu sein. Unser Ziel ist es, den Eltern langfristig
die eigene Sicherung des Lebensunterhalts zu ermöglichen und sie von der Inanspruchnahme
staatlicher Hilfen zu befreien.
Mütter, die im Arbeitsgebiet „Schwangerenberatung der katholischen Kirche“ der SkF Beratungsstelle
Stolberg, Birkengangstraße 5, beraten wurden, finden in der Zwergenburg eine bevorzugte Aufnahme
für ihre Kinder.
In den 3 altersgemischten Gruppen des Gruppentyps II und III nach KiBiz werden insgesamt 40 Kinder
im Alter von 4 Monaten bis zum Beginn der Schulpflicht betreut. Jeweils 20 Kinder sind unter 3
Jahre und 20 Kinder von 3 – 6 Jahre alt. In der gesamten Einrichtung sind 7 Erzieherinnen und 2
Kinderpflegerinnen mit verschiedenen Beschäftigungsumfängen von 50%, 75% und 100% beschäftigt.
Bedingt durch die tägliche Öffnungszeit von 9 Stunden arbeiten die Vollzeitkräfte im Schichtdienst.
Die Leiterin der Zwergenburg ist mit 12 Wochenstunden unterstützend im Gruppendienst tätig und 27
Wochenstunden für alle leitungsspezifischen Tätigkeiten und die Organisation des Familienzentrums
freigestellt.
Die Arbeit mit Kindern der Altersstufe 0 – 6 Jahre stellt die Mitarbeiterinnen vor besondere
Anforderungen. Die unterschiedlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder erfordern neben einem
breiten qualifizierten Wissen besonderes Einfühlungsvermögen den Kindern und Eltern gegenüber.
Das Zusammenleben von Kleinst- und Kindergartenkindern ermöglicht den Kindern dieser Altersstufen
Erfahrungen in einer familienähnlichen Situation zu sammeln. Dadurch erleben die Kinder eine offene
und vertrauensvolle Atmosphäre, in der ihre Vorstellungen und Gefühle ernst genommen und ihre seelische
und geistige Entwicklung ganzheitlich gefördert wird. Dabei profitieren alle Altersstufen voneinander.
Die unter 3- jährigen Kinder lernen von den Größeren und werden schnell selbstständig und die Größeren
üben sich in der Rücksichtsnahme im Umgang mit den Kleinen. So werden wichtige Voraussetzungen für den
späteren Schulbesuch, wie z.B. Selbstständigkeit und ein ausgeprägtes Sprach- und Sozialverhalten geschaffen.
Die Zwergenburg verfügt über eine Pädagogische Konzeption und ein Qualitätshandbuch nach EFQM.
Seit August 2008 ist die Zwergenburg gemeinsam mit der Tagesstätte für spanische Kinder Zertifiziertes
Familienzentrum NRW.
Um unseren Eltern flexible Arbeitszeiten zu
ermöglichen, ist die „Zwergenburg“ wöchentlich
45 Stunden, d.h.
montags – freitags von 7.00 –
16.00 Uhr
durchgehend geöffnet!
Ferien:
Die „Zwergenburg“ bleibt
für 3 Wochen während der NRW - Sommerferien und
zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen.
- KOSTEN, DIE DIE ELTERN ZU TRAGEN HABEN
Beitrag:
Für die Betreuung in der Zwergenburg,
einschließlich Abwesenheits- und Schließungszeiten, zahlen die Eltern entsprechend ihrer
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einen Monatsbeitrag nach § 23 KiBiz. Dieser wird vom
örtlichen Jugendamt erhoben.
Essensgeld:
Für das täglich frisch zubereitete und
ausgewogene Mittagessen zahlen die Eltern ein kostendeckendes Essensgeld von derzeit 2,25
Euro pro Tag und Kind.
- ANMELDUNGEN / AUFNAHMEVERFAHREN
Anmeldungen:
Für die Anmeldung eines Kindes setzen Sie sich
bitte mit der Leiterin der Zwergenburg, Frau Claudia Breuer, in Verbindung:
Telefonisch unter Tel. 02402 / 81662
Per Email: zwergenburg@skf-stolberg.de
Aufnahmeverfahren:
Alle, an einer Aufnahme interessierten Eltern,
die unseren Aufnahmekriterien entsprechen, werden zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Bei
diesen Gesprächen haben die Eltern die Möglichkeit, die Gründe, die für eine Aufnahme sprechen,
genauer zu erläutern. Anschließend werden nach sorgfältiger Prüfung die vorhandenen Plätze vergeben.
Die Zwergenburg liegt zentral und verkehrsberuhigt in der Innenstadt von Stolberg.
Wir verfügen über eine gute Linienbusanbindung und sind nur 5 Minuten
Fußweg von verschiedenen Bushaltestellen entfernt. Kostenlose Parkplätze
befinden sich in unmittelbarer Nähe. Das Außengelände ist eingebettet
in die Gärten der Nachbarhäuser. Dadurch ergibt sich für die
Zwergenburg ein ruhiges und grünes Umfeld.
- PÄDAGOGISCHE SCHWERPUNKTE /
BILDUNGSBEREICHE DER „ZWERGENBURG“
Wie schon erwähnt, möchten wir
die seelische, geistige und körperliche Entwicklung der uns
anvertrauten Kinder individuell fördern und begleiten. Dazu
haben wir unsere Aktivitäten in 14 unterschiedliche
Bildungsbereiche unterteilt. z.B.:
Als Einrichtung in katholischer
Trägerschaft ist die religiöse Erziehung ein
wichtiger Bestandteil unseres Erziehungskonzeptes. Kirchliche Feste,
das tägliche Tischgebet oder religiöse Kinderlieder
haben ihren festen Platz im Tagesstättenalltag.
- Lebenspraktischer Bereich:
Wir gestalten unser tägliches Zusammensein
mit den Kindern nach dem „lebensorientierten
Ansatz“. Dabei erfahren, erleben und erlernen die Kinder die
Dinge und Aufgaben des täglichen Lebens (z.B. Wäsche
falten, Einkaufen, Körperpflege . . ). Dieser Aspekt ist uns
besonders wichtig, da viele Kinder für mehrere Stunden des
Tages fern der Familie bei uns betreut werden und somit die
„Dinge und Aufgaben des täglichen Lebens“
weniger im Elternhaus erfahren können.
- Besondere Aktivitäten im Hinblick auf die
Schule:
Generell sehen wir die gesamte Zeit, die das Kind
in der „Zwergenburg“ verlebt, auch als Vorbereitung
auf den späteren Schulbesuch. Wichtige Voraussetzungen
für die Einschulung sind die Selbstständigkeit und
ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Um unseren
„Vorschulkindern“ auch das letzte Zwergenburgjahr
abwechslungsreich zu gestalten und ihnen ein breites Allgemeinwissen zu
vermitteln, bieten wir beispielsweise folgende Aktivitäten an:
- Besuch von Museen
- Hospitation in der Grundschule
- Besichtigungen (Polizei, Feuerwehr, ...)
- Verkehrserziehung
usw.
- Programm zur vorschulischen
Sprachförderung und LRS-Prävention:
Um die immer häufiger auftretende Lese-
Rechtschreibschwäche (LRS) bei Schulkindern vorzubeugen,
führen wir im letzten Jahr vor der Einschulung ein spezielles
Trainingsprogramm mit den Vorschulkindern durch; d.h. von montags bis
freitags finden täglich ca. 20 Minuten dauernde Lerneinheiten
statt. In diesen Lerneinheiten wird das deutliche Hören und
Sprechen geübt, um somit Wörter in Silben zu trennen
und Laute zu unterscheiden. Durch dieses Verfahren werden bei
den Kindern wichtige Voraussetzungen für den späteren
Schriftspracherwerb geschaffen.
Durch die große Altersspanne von 4 Monaten bis zur Einschulung hat sich
die Förderung der Kinder durch verschiedene Arbeitsgemeinschaften in den
letzten Jahren erfolgreich bewährt. Für die Kinder ab 4 bzw. 5 Jahre
werden übers Jahr verteilt jeweils eine Rhythmik-, Musik-, Experimente-
und Kunst – AG angeboten. Eine AG dauert in der Regel 2 Monate und findet
ein- bis zweimal wöchentlich statt. Eine Ausnahme bildet dabei die Vorschul
- AG, die 6 Monate vor der Einschulung beginnt und täglich durchgeführt wird.
Für die Kinder im Alter von 2 – 3,5 Jahre ist eine Bewegungs – AG und eine
Sprachfördergruppe gegründet worden. Hilfreich bei der Sprachfördergruppe
war die Teilnahme einer Kollegin am Zertifikatskurs zur „Ganzheitlichen
Sprachförderung im Kindergarten“. Unser Sprachförderkonzept sieht 9 kleine
Projekte pro Jahr, jeweils an 3 Tagen pro Woche (10 – 15 Minuten täglich)
vor. Die Planung der Projekte findet unter Beachtung der Ganzheitlichkeit
statt.
- UMSETZUNG DER BILDUNGSVEREINBARUNG NRW /
ERSTELLUNG VON BILDUNGSDOKUMENTATIONEN:
Der
Pisa-Schock der vergangenen Jahre brachte auch Veränderungen
und Neuerungen in die Kindertagesstättenlandschaft. Die
damalige NRW Landesregierung reagierte mit der im Jahr 2003 in Kraft
getretenen Bildungsvereinbarung auf das schlechte Bildungsergebnis der
deutschen Kinder. Die Bildungsvereinbarung NRW besagt unter anderem,
dass die Kinder nicht nur im kognitiven Bereich gefördert
werden sollen, sondern eine ganzheitliche Förderung und
Begleitung aller Entwicklungsbereiche im Vordergrund stehen muss.
Diesen Auftrag nehmen wir an und setzen ihn durch unsere vielseitige
Bildungsarbeit um. Als eine wertvolle pädagogische
Arbeitshilfe dient uns dazu die Bildungsdokumentation jedes einzelnen
Kindes; d.h. die Entwicklung des Kindes wird kontinuierlich beobachtet
und dokumentiert. Einmal im Jahr erhalten die Erziehungsberechtigten in
Form eines Gesprächs einen ausführlichen
Überblick über die momentane Entwicklung ihres Kindes.
Durch die schriftliche Bildungsdokumentation ist ein
frühzeitiges Erkennen von Stärken und
Schwächen des Kindes möglich und im Bedarfsfall ein
schnelleres Intervenieren.
Den Erziehungsberechtigten bleibt überlassen, ob sie das
Angebot zur Erstellung einer schriftlichen Bildungsdokumentation
annehmen oder nicht.
Claudia Breuer, Leiterin
Kontaktinformation
SkF Kindertagesstätte Zwergenburg
Rhein – Nassau – Weg 2a
52222 Stolberg
Telefon: 02402 / 81662
Telefax: 02402 / 951665
| Email: |
inf | o@skf-st | olberg.de |
Bankverbindung:
Sparkasse Aachen BLZ: 39050000 Kontonummer: 1808021
Leitung: Claudia Breuer
Stellvertretende Leitung: Kerstin Rombach